Sicherheitsplanung für Events: Die 7 häufigsten Fehler
In über 20 Jahren Veranstaltungsschutz haben wir alles gesehen – von reibungslosen Großevents bis zu Situationen, die bei besserer Planung nie eskaliert wären. Diese 7 Fehler begegnen uns immer wieder.
Fehler 1: Zu spät buchen
Veranstaltungsschutz ist keine Commodity, die man drei Tage vorher bestellt. Qualifiziertes Personal ist insbesondere an Wochenenden und in der Event-Saison (April–Oktober) ausgebucht. Buchung mindestens 4–6 Wochen im Voraus ist Standard, bei Großevents 3–6 Monate.
Fehler 2: Besucherzahl unterschätzen
Die gängige Faustregel ist 1 Ordner pro 150–200 Besucher bei regulären Veranstaltungen. Bei Konzerten, Sportevents oder politischen Veranstaltungen kann der Bedarf deutlich höher liegen. Eine ehrliche Prognose ist besser als eine nachträgliche Aufstockung unter Druck.
Fehler 3: Kein schriftliches Sicherheitskonzept
Ab einer bestimmten Größenordnung (je nach Bundesland und Location) ist ein schriftliches Sicherheitskonzept gesetzlich vorgeschrieben. Aber auch darunter ist es eine Frage der Haftung: Bei Vorfällen ohne dokumentiertes Konzept ist der Veranstalter in einer schwachen rechtlichen Position.
Fehler 4: Keine Absprache mit Behörden
Polizei, Feuerwehr und Ordnungsamt müssen in der Planung einbezogen werden – nicht erst wenn etwas schiefläuft. Ein professioneller Sicherheitsdienstleister kennt die lokalen Behörden und koordiniert proaktiv.
Fehler 5: Einlasskontrolle und Zugangsverwaltung vermischen
Einlass- und Zugangskontrolle sind zwei verschiedene Aufgaben mit unterschiedlichen Anforderungen. Wer beides durch dasselbe Personal gleichzeitig lösen will, riskiert Engpässe und Sicherheitslücken.
Fehler 6: Keine Notfallkommunikation
Wie erreicht das Sicherheitsteam die Veranstaltungsleitung bei einem Vorfall? Wer informiert die Feuerwehr? Wer entscheidet über Evakuierung? Diese Fragen müssen vor dem Event schriftlich geklärt sein – mit Telefonnummern, Befugnissen und Eskalationsstufen.
Fehler 7: Preis als einziges Kriterium
Das günstigste Sicherheitsunternehmen zu nehmen ist bei Events besonders riskant. Unkontrollierte Situationen können schnell zu Personenschäden, Rechtsstreitigkeiten und Reputationsschäden führen, die jeden eingesparten Euro um ein Vielfaches übersteigen.
Secure Standards GmbH übernimmt für Sie die komplette Sicherheitsplanung – von der Konzeptentwicklung über die Behördenkoordination bis zur operativen Umsetzung am Eventtag.